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„Das Unsichtbare sichtbar machen“ (Robert Häusser)

Fotografie als ein Medium zur Reflexion über die Welt: Nicht allein was sich im Sichtbaren zeigt, ist faszinierend, sondern ebenso das Wie und Warum unserer Wahrnehmung. Dabei stellt sich fast automatisch die Frage: Was sehen wir wirklich?

Bei der Betrachtung jedes Bildes vollziehen wir einen Abgleich mit unserem persönlich Erfahrenen und Erlernten. Erst dadurch wird ein Erkennen und Verstehen überhaupt möglich. Und mitunter geraten wir dabei auf den spannenden Weg der Mehrdeutigkeit.

Die Herangehensweise bei meinen Arbeiten ist vor allem: beobachten, Spuren aufnehmen, dem Zufall eine Chance geben, Situationen neu sehen. Immer wieder staunen, mit allen Möglichkeiten spielen und „die Welt von der Rückseite her“ betrachten. Um dann auf diese Weise zu überraschenden Perspektiven gelangen – im Idealfall sogar zu etwas wie Erkenntnis. Diese muss nicht zwangsläufig auf der rationalen Ebene stattfinden, denn manchmal ist der emotionale Effekt direkter und dadurch stärker.

„Making visible the invisible“ (Robert Häusser)

Photography as a medium for reflection on the world: it’s not only the visible that is fascinating, but also the how and why of our perception. Almost automatically, the question arises: What do we really see?

When we look at an image, we cant do anything but comparing it with our personal experiences and learnings. Only this makes recognition and understanding possible at all. Sometimes, though, we end up on the exciting path of ambiguity.

The approach in my work is above all: observing, taking up traces, giving serendipity a chance, trying to see situations in a new way. It means being amazed over and over again, playing with all the options and „looking at the world from the other side“. This is how we might obtain surprising perspectives – sometimes even something like insight. This does not necessarily have to happen on a rational level. Sometimes the emotional effect is more direct and therefore stronger.